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November 27, 2018

Tagesgeldvergleich: So findest Du das beste Tagesgeld

Beim Tagesgeldvergleich möchtest du natürlich gute Zinsen erhalten. Doch bei den zahlreichen Tagesgeldanbietern, hast du gleich mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Bei Finograd zeigen wir dir einen einfachen Weg die besten Tagesgelder mit den höchsten Zinsen zu finden.

Was sollte beim Tagesgeldvergleich beachtet werden?

Zinsrate

Der wichtigste Aspekt beim Tagesgeldvergleich ist die angebotene Zinsrate, denn diese hat den größten Einfluss auf die Rendite der Geldanlage. Bei verzinsten Spareinlagen spielt die Verfügbarkeit des Geldes eine wichtige Rolle in Bezug auf die Zinsrate. Durch die „sofortige“ Verfügbarkeit beim Tagesgeld ist der Zins niedriger, während Festgeldganlagen mit festen Laufzeiten höhere Zinsen anbieten.

Verfügbarkeit und Auszahlung

Viele Konten garantieren eine permanente Verfügbarkeit. Bedeutet also, dass du jederzeit auf dein Geld zugreifen kannst. Achte bei der Tagesgeldwahl auf die Auszahlungsdauer des Anbieters.  

Steuern

Unser lieber Gesetzgeber hat für Sparer ein Herz. Seit 2009 haben Sparer einen Freibetrag (auch genannt Sparerpauschbetrag), auf den keine Steuern gezahlt werden müssen. Bei Singles beträgt der Freibetrag 801 Euro und bei Ehepaaren 1602 Euro.

Um vom Sparerpauschbetrag profitieren zu können, muss ein Freistellungsauftrag ausgefüllt bei der Bank eingereicht werden. Falls du mehrere Spargeldanlagen besitzt, kannst du den Sparerpauschbetrag – sofern die Freibetragshöhe nicht überschritten wird – auf mehrere Banken aufteilen.

Zusätzlich können sich Sparer über die harmonisierte Besteuerung in der europäischen Union freuen. Die Besteuerung von Zinseinkünften ist in Europa für private Verbraucher weitgehend harmonisiert und somit gleichwertig mit einer Besteuerung zu einer Spareinlage in Deutschland.

Jedoch kann es sein, dass je nach Land eine Quellensteuer im Ausland einbehalten wird. Zum Glück kannst du in Deutschland die Quellensteuer anrechnen lassen. Diese wird in deiner jährlichen Einkommenssteuererklärung berücksichtigt.

Mindesteinlage und Maximale Anlagesumme

Es existiert keine gesetzliche Regelung zur Mindesteinlage für Tagesgeldkonten. Die verschiedenen Anbieter können frei entscheiden, was sie den Kunden anbieten. Einige Tagesgelder haben maximale Anlagesummen und Zinsstaffelungen, die sich nach der Höhe der Anlage richten. In Zeiten der niedrigen Zinsen ist es keine Seltenheit mehr, dass bei steigenden Anlagesummen die Zinsen geringer ausfallen. Manche Banken bestrafen sogar ihre Kunden mit Strafzinsen.

Kurz gesagt: Richtig minus.

Grundsätzlich sollte die Spareinlage pro Bank nicht höher als 100.000 EUR betragen. Darüberhinaus gehende Beträge befinden sich nicht mehr im Schutzbereich der EU-Einlagensicherung.

Einlagensicherung

Nach geltendem EU-Recht sind alle Tagesgeld- und Festgeldangebote bis zu einer Summe von 100.000 Euro inkl. Zinserträgen zu 100 Prozent je Kunde und je Bank geschützt. Falls du höhere Summen anlegen möchtest, solltest du dein Geld auf mehrere Banken verteilen, um den Schutz der EU-Einlagensicherungen für jede Spareinlage zu erhalten.

Mehr Informationen über die europäische Einlagensicherungen kannst du beim Bankenverband nachlesen.

Welche alternative Spareinlagen gibt es zum Tagesgeld?

Festgeld – Feste Laufzeit und mehr Zinsen

Der große Bruder vom Tagesgeld heißt Festgeld. Beim Festgeld kannst du auf dein Geld für eine bestimmte Laufzeit – mindestens 6 Monate und maximal 10 Jahre – NICHT zugreifen. Die Zinsen bei Festgeldern sind in der Regel höher als bei Tagesgeld. Festgeld eignet sich eher als mittelfristige und langfristige Geldanlage. Wenn du vor Ablauf der Laufzeit auf dein Geld zugreifen möchtest, werden eventuell Strafzahlungen anfallen und es können sogar keine Zinserträge ausgezahlt werden.

Depot für den Kapitalmarkt

Diversifikation sollte bei jedem Anleger eine hohe Priorität haben. Mit einem Depot bei Finograd kannst du weltweit an über 120 Börsen handeln. Einzelne Aktien und ETF-Sparpläne können eine sinnvolle Ergänzung zu verzinsten Spareinlagen darstellen.

Was wird für ein Tagesgeldkonto benötigt?

Für jedes Konto muss ein Referenzkonto (Girokonto) hinterlegt werden.

Je nach Land sind die Anforderungen der Tagesgeld-Anbieter unterschiedlich. Bei manchen Anbietern kann der Antrag entweder digital oder noch altmodisch per Post ausgefüllt werden. Für die Legitimation muss jeder Kunde eine Kopie des Ausweises oder Reisepasses einreichen und das Identifizierungs-Verfahren (Postident oder Video-Ident) durchlaufen.

Wo gibt es gute Tagesgeldangeboten?

Die Auswahl ist groß, doch mit unseren Hinweisen kann der Tagesgeldvergleich nicht mehr schief gehen. Auf den Portalen weltsparen.de, savedo.de und zinspilot.de findest du Tagegeld- und Festgeldangebote aus ganz Europa.


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November 18, 2018

5 einfache Geldanlagen für 2019

Das Jahresende steht vor der Tür und viele Menschen haben insbesondere zu dieser Zeit das ein oder andere Geld zum investieren übrig. Ob finanzielle Weihnachtsgeschenke der Großeltern, Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber oder der Weihnachtsmann höchstpersönlich spielt keine Rolle.

Fakt ist, dass du mit wenig Aufwand clever investieren kannst.

Wahrscheinlich hast du aber keinen Plan wohin du dein Geld investieren solltest. Dir ist bewusst, dass viele Möglichkeiten der Geldanlage existieren, doch die Anzahl der Finanzangebote ist überschlagend und teilweise echt frustrierend.

Mit der Finanzwelt ist es einfach nicht leicht. Persönlich ist man sehr lange mit der Angebotsauswahl beschäftigt, sodass am Ende die Wahrscheinlichkeit höher ist, alles beiseite zu legen und schlussendlich wird doch kein Investment betrieben. Dann wird das Geld eher durch Konsum oder andere unerwartete Ausgaben verbraucht.

In anderen Worten: Shit happens.

5 interessante Geldanlagen für 2019

Wenn du sicherstellen möchtest, dass dein Geld nicht verschwindet, dann sollte das Geld schnellstmöglich von deinem Girokonto verschwinden und angelegt werden. Ein gewisses Maß an Eigenanalyse ist in Ordnung, sollte jedoch nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

  1. Aktien kaufen

Während der Erwerb von Aktien wahrscheinlich zu den besten Geldanlagen zählt, haben viele Anleger unterschiedlichen Meinungen über den Aktienmarkt.

Aktien zu kaufen hat sich historisch bedingt gelohnt, wobei es manche Personen gibt, die dem Kapitalmarkt nicht vertrauen und lieber auf der Rückbank sitzen.

Dann wiederum gibt es Anleger, die denken, dass der Kapitalmarkt derzeit extrem übersättigt (overvalued) und deshalb das „Einsteigen“ zu verrückt und riskant wäre. Allerdings muss Folgendes beachtet werden: Niemand verlangt von dir, dass du jeden Cent in Aktien investierst.

Vielmehr empfiehlt sich das Investieren in kleinen Summen über einen regelmäßigen Zeitraum. So kann mit wenig Aufwand ein langfristiger Vermögensaufbau erzielt werden.

Jetzt haben wir verstanden, weshalb Aktien wichtig sind, doch wie fange ich als Neueinsteiger an Aktien zu kaufen?

Auch hier sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Immer mehr Anleger folgenden dem Trend ETFs zu kaufen.

Wenn du einen Finanzberater hast oder Kunde einer klassischen Vermögensverwaltung bist, dann können sie für dich ein Portfolio aktiv managen, in dem sie Fonds mit einer guten Performance selektieren und jene mit einer negativen Performance aus dem Portfolio nehmen.

Alternativ kannst du selber in Indexfonds investieren, die nicht aktiv gemanagt werden, jedoch historisch gesehen gute Renditen erwirtschaften und darüber hinaus günstiger sind als aktiv gemanagte Fonds.

Wenn du bereits einen Broker-Account besitzt, kannst du selber Aktien und ETFs kaufen. Vergleiche vorher am besten mit deine jetzigen Gebühren mit den Ordergebühren von Finograd. Wenn du feststellst, dass die Gebühren von deinem jetzigen Broker oder Direktbank zu hoch sind, dann lohnt sich ein kostenloser Depotwechsel zu Finograd.

  1. Peer-to-Peer Lending

Die zweite Möglichkeit ist, einen Teil des Geldes über sogenannte peer-to-peer lending Plattformen wie auxmoney oder smava zu verleihen. Mit solchen Unternehmen bist du in der Lage an andere Personen Geld zu verleihen. Mit anderen Worten nimmst du die Rolle einer Bank an. Attraktiv an dieser Geldanlageform ist die Rendite von über 6% p.a oder sogar mehr.

Als peer-to-peer-Investor investiert du in andere Menschen und in ihre Ziele. Es ist einfacher das Geld an Personen zu verleihen, die einem persönlich nicht bekannt sind. Bereits ab kleinen Summen von 25,00 EUR bis hin zu mehreren tausenden Euro können Gelder verliehen werden.

  1. Immobilien

Zusätzlich zum Aktienkauf und Peer-to-peer Lending können sich Immobilien als Geldanlage eignen. Allerdings sollte nicht jede Personen losrennen und ohne große Überlegungen eine Immobilie kaufen. Leider ist nicht jeder als Eigentümer geeignet.

Selbstverständlich ist der Gedanke eine Immobilie zu kaufen interessant, jedoch kann eine gekaufte Immobilie einen auch das letzte Hemd kosten und sorgt bei fehlender Erfahrung für unnötigen Stress.

Es gibt auch im Immobiliensektor viele Wege um in Immobilien zu investieren, ohne sich um die Verwaltung des physischen Objekts zu kümmern. Über Crowdinvesting können Anleger über Plattformen wie Exporo oder Zinsland kleine Beträge in Immobilienprojekten anlegen und erhalten im Gegenzug Zinsen von ungefähr 6% p.a.

Es handelt sich bei Crowdinvesting um eine bequeme Art in Immobilien zu investieren. Allerdings muss in dieses Geschäftsmodell auch viel Vertrauen investiert werden.

Streng genommen wird nach einem Investment die Kontrolle „abgegeben“. Einmal investiert bedeutet „Tee trinken und warten“. Entweder das Projekt wird vollständig realisiert und eine nette Rendite wird erzielt oder das Immobilienprojekt scheitert und zieht Verluste mit sich.

Unabhängig davon ist Crowdinvesting eine interessante Möglichkeit sich an Immobilienprojekte zu beteiligen.

  1. Robo Advisor

Robo Advisor sind immer mehr am Kommen in Deutschland und die Auswahl an Anbietern ist groß. Spannend werden die nächsten Jahre, da sich gerade die Robo-Advisor in einer Art Selektionsphase befinden. Das Wort Robo-Advisor setzt sich aus dem englischen Wort Robot (Roboter) und Advisor (Berater) zusammen. Abgesehen davon, dass Robo Advisor eine vereinfachte und digitale Depoteröffnung ermöglichen, bieten sie mit einer kostengünstigen Vermögensverwaltung insbesondere unerfahrenen Anlegern einen einfachen Zugang zum Kapitalmarkt.

Im Hintergrund arbeiten professionelle Vermögensverwaltungen, die dem Anleger wichtige Anlageentscheidungen und komplexe Prozesse wie Rebalancing oder die Selektion von Wertpapieren / ETFs abnehmen.

Alle Portfolios werden nach einem eigens entwickelten Algorithmus konzipiert und permanent überwacht. Dank digitaler Optimierungen können für den Endverbraucher niedrige Gebühren angeboten werden. Viele Robo-Advisor bieten bereits eine Geldanlage ab 5.000 EUR an, doch auch Sparpläne ab 25,00 EUR können eingerichtet werden.

  1. In sich selber investieren

Das wichtigste Investment bist noch immer du selbst. Hört sich nach einer Floskel an, doch es ist die bittere Wahrheit. Wenn du in Dich selbst investierst, verbesserst du kontinuierlich das beste Asset, dass du besitzt. Nämlich dich selbst.

Es gibt viele Wege in sich selbst zu investieren.

Das gute an dieser Aussage: Du brauchst nicht einmal viel Geld. Im Prinzip könntest du ganz einfach in die öffentliche Bibliothek gehen und“Bücher lesen” als beste Einnahmequelle für dein persönliches Asset ansehen. Genau, denn der Cashflow fließt direkt in deine Birne

Zu Beginn reichen 3-5 Bücher über das Thema “Management der persönlichen Finanzen”. Nach einigen Büchern wird es plötzlich Klick machen. Womöglich bekommst du Lust auf mehr. Wenn du 10-15 Bücher pro Jahr liest, wirst du (und über dich selbst) überrascht sein und positive Resultate erzielen.

Die zweite Möglichkeit ist der Erwerb von Lernmaterialien anderer Menschen. Jeder Mensch kann neues Wissen aneignen und weitergeben.

Ein Beispiel: Du möchtest deinem Umfeld Webseiten anbieten (z.B. deinen Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern). Leider fehlt dir das nötigen Wissen, um Webseiten beispielsweise mit WordPress aufzubauen. Deshalb könntest du ganz einfach ein persönliches Coaching mit einem WordPress-Experten buchen oder dir sogar noch einfacher auf Plattformen wie udemy oder YouTube dein WordPress-Wissen aneignen. Anschließend kannst du dein neuen Kenntnisse als Dienstleistung anbieten. Zack!

Ein Coach, egal ob aus dem Bereich Fitness, Business oder Kochen, kann dir helfen deine Ziele zu erreichen.

Zu guter Letzt sollte auch das Schulbankdrücken nicht vergessen werden. Es kann sein, dass der Abschluss eines Bachelors oder Masters das Flugticket zum langfristigen Vermögensaufbau ist.

Sagen wir ein 2-Jahres-Studium kostet 5.000 EUR und der anschließende Job verschafft dir ein Gehaltsaufstieg von 15.000 € pro Jahr. Keine schlechte Rendite oder?

In sich selbst zu investieren klingt zugegebenermaßen nach einem Cliché, aber der Aufwand lohnt sich.


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